Loop stricken

von | Jan 10, 2019

Wenn der Wetterbericht Wintereinbruch vorhersagt, ist es noch nicht zu spät euch einen wärmenden Loop zu stricken. Denn mit einem dicken Kuschelgarn habt ihr im Nu dieses modische Accessoire. Damit könnt ihr nicht nur euren Hals gut warm halten, sondern auch eure Ohren vor Wind und Wetter schützen, indem ihr den kuscheligen Schlauch einfach etwas höher zieht. Besonders hübsch und effektvoll sieht dieser Loop aus einem Farbverlaufsgarn aus, selbst wenn er nur mit einfachen Maschen gestrickt wird. 

Das Material

Aufgrund des tollen Farbverlaufs eignet sich das DMC Garn Quick Knit Spot besonders gut. Wir haben uns für eine Farbvariante mit Petrol und Grau entschieden. Dieses Produkt ist ein Dochtgarn und besteht aus 51 % Wolle und 49 % Acrylgarn. Zu beachten ist bei solchen Dochtgarnen, dass sie kaum bis gar nicht verzwirnt sind und daher unter Zug leichter reißen können, als verzwirnte Garne. Unser Tipp ist einfach den Faden beim Stricken eher locker laufen zu lassen und nicht zu fest anzuspannen. Das Schöne daran ist, dass diese Garne an Volumen und Weichheit kaum zu übertreffen sind und daher schöne bauschige, kuschelweiche Strickstücke entstehen können. Mehr Infos zur Wolle und zu den verschiedenen Farben findet ihr in einem eigenen DMC Wolle Beitrag. Gestrickt haben wir mit einer 80 cm langen Prym Rundstricknadel der Stärke 20. Weiters braucht ihr ein Maßband, eine Schere und eine grobe Wollnadel zum Vernähen.

Eine genaue Auflistung der Materialien findet ihr wie immer unter dem Punkt Materialliste.

Die Anleitung

Unser fertiger Loop ist, wenn er doppelt liegt ca. 30 cm breit und 26 cm hoch. Wir haben eine Maschenprobe gestrickt ( 10 x 10 cm = 5 Maschen x 7 Reihen) und dann die Anzahl der Maschen für die gewünschten Maße errechnet. Ihr könnt die Maße natürlich auch verändern, wenn ihr den Loop gerne kleiner oder größer stricken wollt. Am einfachsten ist es einen Loop, der euch gefällt abzumessen und die Anzahl der Maschen entsprechend anzupassen.

Der Loop wir in Runden gestrickt. Da das Garn im Strang gebunden ist, empfehlen wir euch es als Knäuel zu wickeln, damit es sich beim Stricken nicht verknotet. Ihr könnt den Strang über eine Sessellehne hängen oder ihr verwendet einen Garnwickler, der im guten Fachhandel erhältlich ist.

Anschlag: 30 Maschen locker anschlagen (nicht zu fest anziehen)
Anfangsfaden: für dieses dicke Garn rechnet ihr die Anschlagsmaschen 30 x 4 = 120 plus 30 cm ergibt 150 cm.

Diese 30 Maschen werden zur Runde geschlossen, indem ihr den Anfang der angeschlagen Maschen auf die zweite Nadel schiebt, dass die „erste Anschlagsmasche“ kurz vor der Nadelspitze zu liegen kommt. Achtung das die Reihe nicht verdreht ist! Dann mit dem Arbeitsfaden (nicht den Anschlagsfaden erwischen) bei dieser „ersten Anschlagsmasche“ mit zu stricken beginnen. Als Markierung für die Runden dient der Anfangsfaden. Wenn dieser „überstrickt“ wird, habt ihr eine neue Runde begonnen.

Die ersten beiden Runden werden im kleinen Erbsenmuster gestrickt:
1. Runde : 1 Masche rechts, eine Masche links …… ihr endet beim Anfangsfaden mit 1 Masche links.
2. Runde: 1 Masche links, eine Masche rechts …. ihr endet beim Anfangsfaden mit 1 Masche rechts.
3. – 15. Runde : nur rechte Maschen stricken
Ich könnt nun die Höhe des Loop einmal abmessen. Bei uns waren es ca. 24 cm.

Wenn er euch so gefällt, dann könnt ihr die beiden Abschlussrunden wie folgt stricken:
16. Runde: nur linke Maschen stricken
17. Runde: ganz locker die Maschen abketten, indem ihr die ersten beiden Maschen rechts stickt und die erste über die zweite Masche zieht, dann wieder eine Masche rechts und die davor gestrickte Masche wieder über diese ziehen. Achtet darauf, dass dieser Abschluss schön locker bleibt – nicht zu fest anziehen. Immer so weiter abketten, bis nur mehr eine Masche auf der Nadel ist. Den Faden abschneiden und durch diese Masche durchziehen.

Nun werden der Anfangs- und dann der Endfaden vorsichtig in die grobe Wollnadel eingefädelt. Falls zwischen Anfangs- und Endmasche der ersten bzw. letzten Runde ein Abstand ist, könnt ihr diesen mit zwei kleine Stichen zusammenziehen. Dann den Faden auf der Rückseite vernähen, indem ihr ihn durch 3 – 4 Maschen fädelt, so dass er fixiert und auf der rechten Seite nicht sichtbar ist. Den überstehenden Faden nicht zu knapp abschneiden.

Dieses Projekt entstand in Kooperation mit bellabunt

Die Videoanleitung

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