Die Mutter der Reißverschlüsse riri

von | Mai 22, 2018

Heute erzählen wir euch die Geschichte von Rippen und Rillen und somit die Geschichte der Erfindung des Reißverschlusses. Wer hat´s erfunden? Ja, ein Schweizer. Martin Winterhalter war eine umstrittene Persönlichkeit, die eine heute unverzichtbare Erfindung alltagstauglich gemacht und eine Weltmarke kreiert hat: Den riri-Reißverschluss. Schau im Storefinder, bei welchen Fachhändlern du dir ein Bild von diesem Qualitätsreißverschluss machen kannst.

Erste Patente des Reißverschlusses tauchten bereits im 19. Jahrhundert auf, taugten in der Praxis aber nicht viel. Mangels Interesse geriet die Erfindung allerdings schon bald in Vergessenheit. Der Schweizer Martin Othmar Winterhalter entwickelte den ursprünglichen Entwurf weiter und verwendete statt den Kugelgelenken und Klemmbacken nun Rippen und Rillen. Er nannte seine Erfindung daher «riri». 1925 wurden im deutschen Wuppertal in seiner neuen Fabrik die ersten riri-Reißverschlüsse produziert. Am Foto sieht man die ehemaligen Produktionsgebäude.

Insgesamt 25 Patente zur maschinellen Produktion meldete er an. 1928 folgten die ersten Ableger in Luxemburg, Mailand und St. Gallen. Martin Winterhalter war immer und überall in Europa unterwegs. Der Reißverschluss wurde zum Welterfolg – jeder wollte ihn haben. Anfangs insbesondere im Militär für die Fliegerjacken und Schwimmwesten verwendet, schaffte er es ab 1930 gar auf den Laufsteg der «Haute Couture». Schon bald produzierten weltweit Dutzende Fabriken den riri in Lizenz. Den definitiven Durchbruch schaffte Winterhalter ein Jahr später mit der Entwicklung eines neuen Spritzgussverfahrens.

Selbst nach Jahrzenten zählt gerade der riri Metallreißverschluss in seiner Qualität unumstritten zu den Top-Marken im Sektor der Reißverschlüsse. Der Reißverschluss besticht durch seine weitgehende Hitzebeständigkeit, wenig Abrieb an der Kette und sehr hohe Reißfestigkeit.

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